Pfoten abdruck von Leo

Weihnachten mit Leo

Weihnachts Geschichten von und über meinen Flauschpelz Leo

hier könnt ihr zu den folgenden Geschichten springen:
  • Leo's Weihnachten
  • Leo als Nikolaus
  • Die Geschenke
  • Das erste Weihnachten ohne meinen kleinen Flauschpelz liegt nun schon 1 Monat zurück. Es war ein ungewohnter Gedanke, dass ich keinen Hund mehr habe, der zu erst sein Weihnachtsfresschen und dann seine Geschenke bekommt. - Leo hat für sein Leben gerne Geschenke ausgepackt.

    Leo's Weihnachten
    Leo's erstes Erlebnis mit einem Weihnachtsbaum im Wohnzimmer meiner Cousine war eine aus Hundesicht (Rüde) eine nicht ganz unlogische Reaktion. Leo war gerade 8 Monate alt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Leo keinen Weihnachtsbaum in einer Wohnung kennen gelernt.
    Nun Aber zur Geschichte. Ich hatte Leo für ein paar Stunden zum Hundesitting zu meiner Cousine gebracht. Wie sie mir später berichtete, lief Leo durch die Wohnung und kam auch im Wohnzimmer am großen Grünen echten Weihnachtsbaum vorbei. Leo schnupperte an den Zweigen, [„Oh, Praktisch jetzt brauche ich zum Pipi machen nicht hinaus in die Kälte zu gehen”] er hob das Beinchen und Schwubs war auf den weißen Fliesen ein gelbes Pfützchen, was sich langsam ausbreitete.

    Wie schon erwähnt, liebte Leo es für sein Leben gerne, Geschenke auszupacken. Dabei war es egal ob sie für Ihn waren oder nicht. So wurde er immer ganz hippelig, wenn man ein Geschenk in der Hand hielt. Beim Einpacken der Geschenke bekam er immer einen gaaaaaanz langen Hals. Er hatte wohl immer die Hoffnung, dass es für Ihn war was gerade eingepackt wurde. Es könnte u.a. daran liegen, dass ich gerne kleine Leckerchen in leere Toilettenrollen eingepackt habe und er diese dann zerrupfen durfte.

    Meist hatte ich keinen Weihnachtsbaum und wenn doch, dann stand er am Heiligabend (so wie auch die Geschenke) etwas erhöht auf einem Tisch. Einmal hatten wir sie auch auf dem Fußboden auf einer Decke ausgebreitet. Leo öffnete keines der Päckchen, obwohl seine Geschenke dort auch dabei lagen. Außerdem hatte er seit dem ersten Kontakt mit dem Weihnachtsbaum keinen mehr zum Pipi machen genutzt.

    Leo bekam zu Weihnachten immer als erstes sein Weihnachts-Fresschen. Also z.B. mal leckeres Feuchtfutter in Kombination mit Nudeln oder Kartoffeln vermischt mit etwas Trockenfutter. So frisch gestärkt konnte/durfte er dann − auf seiner Decke liegend − warten, bis wir in aller Ruhe gegessen hatten. Dann ging es endlich an das Auspacken der Geschenke. Na klar: Wer bekam seine Geschenke als erstes? LEO natürlich − ob ein Quietschtierchen oder ein neuer Ball; all so etwas war gerne gesehen, auch Leckerchen ∗Schleck∗ standen hoch im Kurs. Allerdings war es so, dass er keines aus der soeben ausgepackten Leckerchen-Packung sofort haben durfte. Sonst wäre das für die Erziehung nicht gut gewesen. Somit bekam er dann ein anderes tolles Leckerchen oder gleich das ausgepackte Spielzeug. Die Weihnachts-Leckerchen gab es später. In einem Jahr bekam Leo eine Möhre aus Plastik, welche beim Draufbeißen quietschte. Es war immer zu lustig, wenn Leo mit der Nase gegen das Päckchendrückte und es „quietschte”. Daraufhin legte Leo immer den Kopf schief, fixierte das Geschenk und spreizte seine Öhrchen waagerecht (seitich). Auf diese Weise brachte Leo sich in Position für den jeweils nächsten Drück/Quietsch-Ansturm.

    Leo als Nikolaus
    Wir gingen am 6. Dezember 2000 in das Zoo-Geschäft, in das wir mit Leo schon von Anfang an gegangen sind. Im Nordhessen/Osthessen ist es zu dieser Zeit häufig vorgekommen, dass die Kinder zum sogenannten „Kläuschen gehen” unterwegs waren. Das lief so ab, dass die Kinder am 06.12. als Nikolaus verkleidet waren und an den Häusern klingelten oder in Geschäfte gingen. Dort sagten sie ein Gedicht über den Nikolaus oder den Weihnachtsmann auf und bekamen Plätzchen, Schokolade oder auch Obst (z.B. Mandarinen oder Äpfel).
    Für unseren Leo hatten wir das ganze etwas abgewandelt. Leo lief mit einem kleinen Nikolausschuh aus Stoff in der Schnauze in das Zoo-Geschäft und setzte sich hin. Die Verkäuferinnen waren so perplex und fanden es so lustig, dass Leo natürlich auch eine Knabberei für sich bekam. Auch auf der Straße fanden die Passanten ihn so süß und sagten teils: „Oh Leo, was du alles als Nikolaus so mitmachst und dabei aber vor allem so ein spaß hast.”

    Speziell zu diesem Anlass bastelte ich Leo den genannten Strumpf und natürlich auch eine kleine Nikolausmütze aus der die Ohren herausschauten.

    Die Geschenke
    Wenn Leo ein Geschenk zu Weihnachten bekam, konnte man gut erkennen, was ihm gefällt. Die Sachen, die richtig gut ankamen, wurden nicht mehr alleine gelassen. Manch ein Spielzeug hielt nicht so wirklich lange. Zum Beispiel hatten wir ein Tierchen, welches ∗Quietschie∗ genannt wurde. Es hielt viele Jahre, obwohl es intensiv bespielt wurde. Lediglich die Mütze, welche es mal auf hatte, war kaputt gegangen. Dann dachten wir: „OK, es gibt ein Neuen ∗Quietschie∗.” Leider war dieser von der Verarbeitung her alles andere als vergleichbar. Wie ihr unten sehen könnt, hatte Leo ihn schneller zerlegt, als man schauen konnte − denn diese Bilder sind am gleichen Abend, kurze Zeit nach der Bescherung enstanden.